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Herzlich Willkommen

Weihnachtsfeier der Schießgruppe

Oppenwehe..Dezember 2008......(Jürgen Peglow) Eine schöne und gemütliche Weihachtsfeier machte sich die Schießgruppe im Schießsportzentrum, die durch Anwesende im Wechsel, die Bedienung übernahmen.

Bei der Eröffnungsrede, die durch Friedhelm Eilmes durchgeführt wurde, dankte er allen Anwesenden für die geleisteten Wettkämpfe und Arbeiten, die im Jahr durchgeführt wurden.

Ebenfalls dankte Jutta Lammert Ihrer Damenmannschaft für die geleisteten Dienste und ließ durch Christa Klamor und Marianne Peglow kleine Geschenke verteilen. Einen Blumenstrauß erhielten für langjährige Mitgliedschaft Gerda Gelbrecht, Marlies Fröhlich ,Manuela Schlömp und Angela Hübner

Nach dem deftigen Essen wurde es dann bei Kerzenlicht Weihnachtlich, denn es wurden einige Weihnachtslieder gesungen, die durch Wolfgang Schimmeck ,Willi Knost, Walter Brill, Günter Krause und Bernhard Kramer musikalisch auf der Mundharmonika umrahmt wurden.

Nach dem offiziellen Teil freute man sich noch bis in die Nacht über die im vergangenen Jahr erlebten lustigen Geschichten.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle allen Verantwortlichen, die für den reibungslosen und vor allen Dingen Unfallfreien Ablauf gesorgt haben.

 

Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr

 

 

 

 

"OPPENWEHE 1"

 

Eine kleine Gruppe interessierter Oppenweher besichtigten unter der Organisation von Günter Rümke kürzlich die ExxonMobil Bohrstelle "Oppenwehe 1". Bei einem sehr interessanten Film und Diavortrag von Herrn H.Herrmann Nack herrschte Stille im Container, da hier sehr genau der Werdegang und Stand der Dinge der laufenden Gasbohrung erläutert wurde. Da diese Bohrstellen mit den imposanten Türmen nur aus dem benachbarten Niedersachsen bekannt sind, war es um so interessanter, auch mal einen im nördlichsten NRW, in Oppenwehe hautnah zu erleben.

Bei dem folgenden Rundgang stellte sich immer wieder heraus, das die Sicherheit an erster Stelle steht, und aus diesem Grund wurde alles aus einer respektvollen Entfernung besichtigt.

Die Bohrung belief sich am Tag der Besichtigung auf 2579,49 mtr.

Ein Dank gilt hiermit Herrn Nack und seinem Bohrmeister, die auf jede Frage antworteten. Beide betonten bei der Verabschiedung, dass sie nette und freundliche Nachbarn seien wollen.

Jugend feiert Weihnachten

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Die jungen Miglieder des Fc Oppenwehe feierten am vergangen Samstag ihre Weihnachtsfeier. Bei Cola, Fanta, Lebkuchen und Keksen wurde nicht nur viel gequatscht und gesungen, sondern auch Sportabzeichen vergeben Zudem hatte ein Teil der Kinder ein Weihnachtsstück eingeübt.

In diesem Jahr führten sie "Das Weihnachtsekel" auf. In dem Stück ging es um den weihnachtskranken Alois Singler. Er will sich in diesem Jahr allen Weihnachtsumwelteinflüssen entziehen, den "faulen Zauber" nicht mehr mitmachen, kurzum in seiner Familie Weihnachten einfach ausfallen lassen. Sophie Singler, des Herrn Alois geplagte Ehehälfte und der muntere Nachwuchs sind mit dieser konsequenten Anti-Weihnachtshaltung keineswegs einverstanden. Und so entstanden lustige und turbulente Szenen auf der Bühne, bei denen auch so mancher Osterhase nicht fehlen durfte.


Ihr Sportabzeichen bekamen:

Deutsches Sportabzeichen Jugend Bronze: 16 Teilnehmer
1 Angelbeck, Mikka
2 Barkhüser, Alexandra
3 Barkhüser, Tobias
4 Bollhorst, Jan
5 Bosse, Mailin
6 Daehn, Kira
7 Franz, Patrik
8 Lammert, Nele
9 Lange, Jonina
10 Lösche, Ina
11 Plüschau, Jenny
12 Schmidt, Kira-Klarissa
13 Skeretsch, Rabea
14 Sommerfeld, Marek
15 Sprengel, Eileen
16 Thane, Jan

Deutsches Sportabzeichen Jugend Silber: 5 Teilnehmer
17 Bockhorn, Malon
18 Brockschmidt, Luisa
19 Lösche, Alena
20 Meier, Finja
21 Timann, Jonas

Deutsches Sportabzeichen Jugend Gold: 12 Teilnehmer
22 Barkhüser, Marvin
23 Bosse, Niklas
24 Engelbrecht, Jascha
25 Hackstedt, Tore
26 Hassebrock, Pascal
27 Heitmann, Lennart
28 Heselmeier, Lennart
29 Lütkemeier, Meike
30 Nagel, Eileen
31 Schillmann, Maike
32 Schlömp, Sophia
33 Spreen, Henrik


Deutsches Sportabzeichen Jugend Gold mit Zahl "4": 7 Teilnehmer
34 Bierenriede, Carsten
35 Bodendorfer, Niels
36 Engelbrecht, Nico
37 Klamor, Julia
38 Meier, Marlen
39 Schlömp, Simon
40 Vahrenkamp, Christian

Deutsches Sportabzeichen Jugend Gold mit Zahl "5": 2 Teilnehmer
41 Bierenriede, Eric
42 Rehburg, Torben

Deutsches Sportabzeichen Jugend Gold mit Zahl "6": 1 Teilnehmer
43 Schlömp, Lukas

Deutsches Sportabzeichen Jugend Gold mit Zahl "7": 1 Teilnehmer
44 Vahrenkamp, Christina

50 Jahre VogtBau

Stemwede/Oppenwehe........bo. Die Firma Vogt-Bau aus Oppenwehe begeht in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag. Die Gründung fand im Jahre 1958 durch den damaligen Chef Herbert Vogt, der 1998 verstarb, statt. Heute wird das Bauunternehmen vom 50jährigen Sohn Rüdiger Vogt geleitet.

In diesen Tagen, genau passend zur kalten Jahreszeit und zu Weihnachten, überraschte der Firmenchef seine derzeit 21 Beschäftigten mit einem Paar Sicherheitsschuhe und einer neuen wärmenden Thermojacke, die natürlich mit Firmenlogo versehen ist.

In einer kleinen Feierstunde im Betrieb an der Straße zur Bockwindmühle in Oppenwehe, freute sich Rüdiger Vogt besonders, dass noch heute, trotz erlittener Tiefschläge, von den nun 21 Beschäftigten, 10 Mitarbeiter bereits das Handwerk des Maurers im Betrieb bei Vogt erlernt haben.

Auch heute ist der Betrieb Ausbildungsbetrieb mit derzeit drei Lehrlingen. "Wenn man nicht ausbildet, hat man auch keinen betrieblichen Nachwuchs", so Rüdiger Vogt im Kreise seiner Mitarbeiter des Familienbetriebes. In der Hauptsache liegen die heutigen Aufträge im Bereich des Industriebaus, wobei allerdings auch der besondere Hoch- und Tiefbau zum Umfang der Produktpalette zählt.

Gas in Oppenwehe?

Exxon Mobile vermutet Gas in Oppenwehe. Ob sich eine Förderung lohnt, muss sich noch herausstellen. Oppenwehe hat auf jeden Fall ein neues, imposantes Highlight. Bianca Meyer hat es für uns fotografiert.

Impressionen:

 

Meier`s Deele auf dem Branchentag der Gastronomie in Berlin

von links: Karlheinz Meier von Meiers Deele Sarah Wiener und Michael Lammert bei einem Small Talk während der Gala-Nacht der Gastronomie in Berlin.

 

Mit einem enorm kraftvollen, vielfältigen Programm und hochkarätigen Experten aus Politik, Gesellschaft und Branche fand am 25. November der 4. Deutsche Hotel und Gaststättenverband Branchentag in Berlin statt. Ein überragender Event - mehrfach Standing Ovations!

Highlight der Veranstaltung mit 1.200 Teilnehmern , zu denen auch Karlheinz Meier, von Meier`s Deele aus Oppenwehe gehörte, war der Auftritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich mehrfach für das leistungsstarke Engagement der Branche bedankte. Zum brandheißen Thema 7%-Mehrwertsteuer für das Gastgewerbe sagte sie: "Wir haben Ihren Wunsch auf der Agenda", Versprechungen könne sie aber keine machen.

Hinsichtlich der aktuellen Finanzsituation forderte die Bundeskanzlerin dazu auf, die Krise als Chance sehen. Mit dieser Botschaft richtete sich auch der gerade wiedergewählte Dehoga-Verbandspräsident, Ernst Fischer, an seine Kollegen: "Gerade in unserer Branche gibt es viele Möglichkeiten für Unternehmer mit Ideen, die schnell und selbstbestimmt verwirklicht werden können. Menschen, die sich nicht von konjunkturellen Stoppsignalen aufhalten lassen, werden gestärkt aus der Krise hervorgehen." Voraussetzung für entsprechendes Handeln: die richtigen politischen Rahmenbedingungen. Reduzierter Mehrwertsteuersatz, Unternehmens- und Erbschaftssteuer, Lohnzusatzkosten und Arbeitsrecht - zu diesen und anderen Kernthemen lieferte Fischer einen leidenschaftlichen Appell an die Politik.

Inhalte, die Guido Westerwelle, nur zu gerne aufgriff. Der FDP-Chef genoss das Heimspiel unter gleichgesinnten Unternehmern sichtlich und lief auf der Bühne zur Bestform auf. "Wir unterstützen Ihre Forderung nach 7% Mehrwertsteuer voll und ganz," rief er in den tobenden Saal. Seinem Mandat entsprechend konzentrierte sich Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) hingegen auf das Thema Ausbildung (sein Appell: "geben Sie auch denjenigen eine Chance, die nicht so gut sind!") und sprach auch branchenbezogene Mindestlöhne am Rande an.

Durch das Programm führte - ebenso souverän wie charmant - Top-Moderatorin Sabine Christiansen, die auch die Talkrunde mit Unternehmerpersönlichkeiten Klaus Kobjoll, Kai Hollmann, Walter Stemberg, André Witschi sowie Sarah Wiener moderierte. Ebenfalls auf der Bühne: Hans-Ulrich Jörges, stellvertretender Chefredakteur des Stern, sowie Erziehungswissenschaftler und Kriminologe Prof. Dr. Jens Weidner, der mit seiner 'Peperoni-Strategie' den Kämpfergeist der Anwesenden kitzelte.

Finale: Spitzenstimmung beim feierlichen Galaabend u.a. mit dem ehemaligen Landwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke.

 

Während des Branchentages traf Meier die bekannte Fehrnseköchin Sarah Wiener und Ihren Event Chef Michael Lammert. Der gebürtige Oppenweher leitete vor Jahren als Geschäftsführer die Burg von Meier`s Deele in Vlotho. "Ich habe viele neue Ideen und Rezepte von Sarah Wiener und vom Branchentag mit nach Hause nehmen können" , so Meier, die wir bei unseren Weihnachts- und Silvesterbüfetts umsetzten werden.

Advent an der Klus

 

Schon lange hatten sich die Oppenweher eine weihnachtliche Zusammenkunft an der Klus gewünscht. Am 29. November, dem Samstag vor dem 1. Advent, wird der Wunsch auf Anregung des Klusvereines nun endlich verwirklicht.

Kein Weihnachtsmarkt im herkömmlichen Sinne soll er sein, der Advent an der Klus. Und schon gar kein kommerzielles Ereignis. Das besinnliche Beisammensein der Oppenweher steht im Vordergrund. Von Oppenwehern - für Oppenweher. So lautet das Motto. Und so befinden sich nun also schon einige Oppenweher Vereine und Ortsteile emsig bei den Vorbereitungen.

Ein kleines Rahmenprogramm soll geboten werden. Auch für Speis' und Trank sorgen die Oppenweher. In und an der Klus wird Oppenweher Kunsthandwerk ausgestellt. So können kleine Weihnachtsgeschenke schon rechtzeitig erworben werden. Im Mittelpunkt stehen natürlich die Kinder. Im Krippenzelt werden weihnachtliche Geschichten vorgelesen, es wird Stockbrot gebacken und bei Geschicklichkeitsspielen kann jedes Kind etwas gewinnen.

Die Veranstaltung, zu der alle Oppenweher herzlich eingeladen sind, beginnt um 16.00 Uhr. Das genaue Programm wird rechtzeitig auf www.oppenwehe.de bekannt gegeben

VoBa spendet


Foto: Der Oppenweher Pfarrer Axel Niederbröker (hi. li.) freute sich über 500 Euro von der Volksbank, die Jobst Hendrik Linkermann (hi. re.) im Kreise zahlreicher Kinder überreichte

 

Stemwede/Oppenwehe........bo. Groß war die Freude in diesen Tagen bei der Oppenweher Kirchengemeinde, als der Geschäftstellenleiter der Volksbank, Jobst Hendrik Linkermann sich zu einer Spendenübergabe angekündigt hatte. Immerhin hatte er einen großen Scheck in der Tasche, den Pfarrer Axel Niederbröker im Beisein zahlreicher Kinder, in Empfang nehmen konnte.

Dass die 500 Euro aus den Zweckerträgen des Gewinnsparens bei der Kirchengemeinde sehr gut angebracht sind, stellte sich dann auch sofort heraus. Das Geld soll Verwendung in den Jugendgruppen finden. Hier im Speziellen in den sozialen Bereichen. Schon oft unterstützte die Volksbank in der zurückliegenden Zeit besonderes förderwürdige Unternehmungen in ihrem Einzugsbereich. Jobst Hendrik Linkermann konnte sich von dem guten Anlegen der Spende selbst überzeugen, als er spontan an einer gerade stattfindenden Bastelstunde teilnehmen durfte.

Luba Winkelmann aus Oppenwehe führte die Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahre in der so genannten Stunde der "Offenen Tür", in die Technik des Streichholzsteckens ein, womit Frau Winkelmann gerade auf der Spielzeugmesse in Leipzig große Erfolge erzielen konnte.

Ehrenamtspreis

Ehrenamtspreis

(Laudatio von Brigitte Bollmeier)

 

Erstmalig vergibt der GSV Stemwede diesen Ehrenamtspreis.

Wir reden immer davon, wie wichtig ehrenamtliche Mitarbeit, nicht nur in unseren Vereinen, nein in unserer Gesellschaft ist. Es gibt Hochrechnungen, wie viele Stunden Ehrenamtliche einbringen, dass ohne diese Arbeit, viele Dinge zusammenbrechen und teilweise auch unbezahlbar werden. Die Forderung Sport erschwinglich für alle - könnte wohl überhaupt nicht mehr erfüllt werden.

Wir alle sind darin einig - ohne Ehrenamt geht Vieles nicht mehr oder wenn doch, dann doch mit erheblichen Schwierigkeiten. Der Stellenwert des Ehrenamtes ist also gar nicht hoch genug einzuschätzen. Wir wollten nicht immer nur reden, wir wollten endlich auch einmal etwas tun.

Mit der Auslobung dieses Ehrenamtspreises wollen wir über die Darstellung und Herausholung individueller Leistungen das Ehrenamt in unseren Vereinen insgesamt würdigen und fördern.

Wobei uns die Auswahl einzelner Personen recht schwer geworden ist. Alle Personen, für die bei uns Anträge eingegangenen sind, haben diesen Preis verdient - und wir möchten ausdrücklich betonen, dass es keinesfalls eine Herabsetzung derjenigen ist, die wir in diesem Jahr nicht berücksichtigen konnten.
In diesem Jahr werden mit dem Ehrenamtspreis des GSV Stemwede folgende zwei verdiente Mitarbeiter/innen ausgezeichnet:


Edeltraud Greger vom F.C. Oppenwehe 1956 e.V.
Edeltraud Greger ist für den FC Oppenwehe vornehmlich im Jugendbereich tätig und leitet dort seit 1984 die Eltern-und Kindgruppe, auswärtige Freizeitmaßnahmen, die sie organisiert, gehören zum festen Bestandteil. Damit die Kinder den Weg zum Sport finden, steht sie auch im ständigen Dialog mit dem örtlichen Kindergarten und der Grundschule.

Auf Grund Ihrer Qualifikation gibt sie ehrenamtlich, einmal in der Woche,
Sportunterricht in den Klassen 2 und 3 der Grundschule Oppenwehe.

Es ist ihr ein besonderes Anliegen, unsere ausländischen Kinder mit einzubeziehen. So waren es zunächst unsere türkischen Kinder, die über Schnupperangebote angesprochen wurden, dies ging natürlich nicht problemlos. Edeltraud Greger übernahm auch Fahrdienste und holte die Kinder zum Training ab und brachte sie auch wieder nach Hause.
Die Integrationsbemühungen werden durch den Zuzug unserer Kinder aus dem osteuropäischen Raum fortgesetzt.

Weiter zählt Edeltraud Greger seit 20 Jahren zu den aktiven Mitorganisatoren des sommerlichen Zeltlagers für 6-12 jährige über 4 Tage.

Als lizenzierte Übungsleiterin zeichnet Edeltraud Greger im Leichtathletikbereich für die Abnahme des Sportabzeichens verantwortlich.

Es gibt kaum eine Veranstaltung des FC Oppenwehe, in der sich Edeltraud Greger nicht ehrenamtlich einbringt - sei es die Weihnachtsfeier der Jugendabteilung, die Dorfolympiade,
das Pfingstsportfest oder das Leichtathletiksportfest.

Edeltraud Greger ist seit 1972 bis heute lizenzierte Übungsleiterin
Seit 2001 bis heute mit der Zusatzausbildung "Kinder mit mangelnder Bewegungserfahrung
Seit 1984 bis heute Leiterin der Gruppen Kinderturnen und Eltern- und Kindgruppe
Seit 20 Jahren Zeltlagerbetreuerin/Zeltlagerleiterin

Und ich kann aus Sicht des GSV Stemwede noch hinzufügen, das
Sie uns bei der Gestaltung der Aktionstage für Kinder oder im letzten
Sommer bei unserer Promi-Aktion Sportabzeichen immer tatkräftig unter-
stützt hat.

 

 


Ebenfalls geehrte "Alte-Herren" Oppenwehe

Dorfpokalschießen - Kegelclub WZB (Werkzeugbau) holte den Pott

Zum Foto v. li. Ralf Manske, Altkönig Rainer Sämann, Rainer Henke, Uwe Zimmermann, Gerhard Schlottmann, Andreas Martens, Andreas Spreen, Friedel Pinke, Volker Wagenfeld, Axel Jakobmeyer, Carsten Spreen, Günter Fröhlich, Jungkönig Patrick Meier und Vorsitzender Friedhelm Bohne.

Stemwede/Oppenwehe........bo. Die Oppenweher haben seit dem Wochenende einen neuen Dorfpokalsieger, der Kegelclub WZB (Werkzeugbau) holte sich den Pott.

Mit den Worten "Das kann sich wohl sehen lassen", begann der Vorsitzende des ausrichtenden Schützenvereins, Friedhelm Bohne, in der Schießhalle die Siegerehrung. Er sagte dies mit Blick auf die 20 teilnehmenden Mannschaften mit ihren jeweils sechs Schützen, was auf eine große Dorfgemeinschaft hindeutet.

Ein besonderer Dank galt Karlheinz Meier von Meiers Deele, der den großen Pokal gestiftet hatte. Besondere Grüße richtete der Vorsitzende an die Majestäten Rainer Sämann und Pattrick Meier mit ihrem jeweiligen Hofstaat.

Beim Pokalsieger freuten sich über den großartigen Erfolg mit 254, 7 Ringen die Schützen Andreas Spreen, Gerhard Schlottmann, Carsten Spreen, Ralf Manske, Volker Wagenfeld und Andreas Martens.

Nur knapp dahinter auf Platz zwei folgten die "Lustigen Heideböcke", wo Frank Heitmann, Ulrich Rehburg, Wilfried Spreen, Friedel Pinke, Karl-Heinz Pieper und Günter Hübner 252,3 Ringe erzielten.

Den Bronzeplatz sicherten sich die Herren der Oppenweher Kyffhäuser. 251,8 Ringe erzielten Friedhelm Eilmes, Egon Lammert, Jürgen Klamor, Axel Jakobmeyer, Jürgen Peglow und Günter Fröhlich.

4. CCO (249,4),
5. Jäger (247,4),
6. Fiskus (246,6),
7. Kyffhäuser Damen (246,2),
8. Jungschützen II (244,9),
9. FCO Herren (243,3),
10. Schützenverein Herren (242,7),
11. Jungschützen I (241,4),
12. Landwirtschaftlicher Ortsverein (241,3),
13. Feuerwehr (328,8),
14. Schützenverein Alte Garde (238,6),
15. Mühlengruppe (238,3),
16. RGZV (238,2),
17. Spielmannzug (236,5),
18. Bezirksausschuss (234,4),
19. Laienspielschar (231,6) und
20. Schützenverein Damen (224,9).

Das beste Einzelergebnis des Tages erzielte Martin Biljes mit 52,9 Ringen, gefolgt von Stefan Koke mit 52,4 und Michel Schäffer mit 52,0 Ringen. Das bisher in der Vereinsgeschichte beste Ergebnis beim Preisschießen, seit Einführung der Teilerwertung, erzielte Uwe Zimmermann mit 2,1, dafür erhielt er den dicksten Braten.Ihm folgte Martin Biljes mit 9,5 und Michel Schäffer mit 12,9.

Friedhelm Bohne bedankte sich am Ende der Veranstaltung bei der Aufsicht und Auswertung, wo Wolfgang Pinke, Alfred Kulinna, Ralf Manske, Friedel Pinke und Uwe Zimmermann agierten und er wies noch auf das Weihnachtspokalschießen am 7. Dezember hin. Erstmals soll es für die Jugend zwei Pokale geben, zum einen im Laserschießen, wo Kinder bis 10 Jahre teilnehmen können und im LG-Schießen, wo Kinder ab 11 bis 14 Jahre teilnehmen können.

Brodelnde Stimmung beim Oppenweher Dorfabend

Stemwede-Oppenwehe (hm). Vor rund 1200 Zuschauern hat der Bulzendorfer Ortsteil aus Oppenwehe den traditionellen, mittlerweile fünften, Dorfabend, anlässlich des Bünselmarktes, gemeistert.

Jubelnder Applaus war den etwa 60 mitwirkenden Laiendarstellern und circa 30 Kindern von der ersten Minute an gesichert. Die Bulzendorfer Kinder hatten den musikalischen Begrüßungspart übernommen und sangen fröhlich: „Herzlich willkommen, schön, dass ihr da seid".

Danach starteten die Bulzendorfer Akteure einen Angriff auf die Lachmuskeln. Ob in der Arztpraxis, dem Schulzimmer, oder an der Würstchenbude, die Darsteller hatten sich jede Menge Sketche und Späßchen ausgedacht und in langer Vorbereitungszeit einstudiert.
Das Ergebnis konnte sich sehen und hören lassen - eine bunte Mischung aus Sketchen und Musik, die professionell vorgetragen wurde ließ die Stimmung brodeln.
Dabei waren die „Village People", die „Höhner", die „Amigos" und ein bestens inszeniertes Vampir-Ballett. Ebenfalls tosenden Applaus ernteten die charmanten Herren mit ihrer Sackmodenschau, moderiert von Martina Niermann.

Durch das Programm führten die Tratschtannten, das waren Betty Möller, Annette Köllner, Jutta Lammert und Sylke Büttemeier. Sie verstanden es das Publikum zum Lachen zu bringen, da fehlten auch nicht kleine Sticheleien über den Einen oder Anderen Dorfbewohner. Aber gerade damit trafen die Tratschtannten voll ins Schwarze.

Quelle: Stemweder Bote

Schießgruppe: Ausflug nach Berlin

(Bericht von Jürgen Peglow) Einen schönen 2 Tagesausflug bei herrlichem Herbstwetter unternahm kürzlich die Schießgruppe Oppenwehe nach Beelitz und Berlin.

Der Bus der Fa.Sandmöller startete um 9 Uhr an der Schießhalle in Richtung Magdeburg, wo eine Frühstückspause eingelegt wurde. Es ging dann weiter über Helmstedt nach Beelitz, wo wir unser schönes im Mischwald gelegenes Quartier bezogen. Nach einer kurzen Ruhepause gab es im Keller Kaffee und Kuchen, den unser Dorf- Bäcker erst einmal richtig in Augenschein nahm.

Anschließend fuhren wir Richtung Spargelhof Buschmann-Winkelmann wo ein Rundgang von einem lustigen mit Mischgemüse ausgestattetem Reiseführer stattfand. Im Anschluss war flüssige Freizeit angesagt. Ab 20 Uhr feierten wir dann in einer festlich ausgeschmückten Halle das berühmte Oktoberfest. Ab 23 Uhr versuchte Fahrer Jörg uns ins Hotel zurückzubefördern,was ihm dann auch endlich gelang. Im Hotel angekommen, mußten wir uns natürlich nochmal wieder stärken, das bis in die späte Nacht dauerte, und mit eingen Tänzen mit dem Königspaar und deren Adjutanten auf der Terasse endete.

Am Sonntag, nach dem etwas längerdauerndem Frühstück fuhren wir nach Berlin bis zum Kongresszentrum, wo wieder ein Reiseführer die Gruppe übernahm. Es ging mit der berühmten Rot-Gelben S- Bahn bis zum neuen Hauptbahnhof. Es folgte ein Fußweg über den Vorplatz, zum Bundeskanzleramt, über die Spree bis zum Bahnhof Friedrichstaße. Wir bestiegen wieder die S-Bahn und fuhren bis zum Ostkreuz, wo wir dann den Zug wechselten und bis Treptow-Hafen fuhren. Dort war Gelegenheit zum Mittagessen, das wir auch wahrnahmen, denn es war noch so richtig nach alter Ostberliner Art, und Preis.

Dann folgte eine 1,45 Std..dauernde Spreefahrt, die uns alle in Erstaunen versetzte, denn Berlin haben aus dieser Sicht noch nicht die meisten gesehen. Nachdem wir in Charlottenburg angekommen waren, folgte ein kleiner Fußweg zum Bus, der uns dann über Magdeburg wieder nach Oppenwehe brachte.

Ein herzlicher Dank richtet sich an Christa und Jürgen Klamor nebst Jutta und Egon Lammert, die die Organisation der Fahrt übernommen hatten. Herzlichen Dank auch an Fa.Sandmöller und unseren Fahrer Jörg.

 

 

 

Königs- und Adjutantenpokalschieße

v.li. SM Rainer Sämann, Friedel Pinke, Angelika Biljes, Sebastian Döpke, Angela Hübner, Wolfgang Pinke, Friedhelm Bohne und Rainer Henke

 

Stemwede/Oppenwehe........bo. Mit Spannung erwarteten am Sonntag Nachmittag in Oppenwehe die Teilnehmer des Königs- und Adjutantenpokalschießens die Bekanntgabe der Ergebnisse durch den Vorsitzenden des Schützenvereins, Friedhelm Bohne. Zum 2. Mal wurde das Traditionsschießen unter einem neuen Konzept durchgeführt.

Der Vorsitzende war es auch, der sich an diesem Tag über eine sichere Hand und ein zielsicheres Auge freuen konnte. Er wurde mit einem Ergebnis von 31,5 Ringen König der Könige bei den ehemaligen Altkönigen.

Den 2. Platz sicherte sich Wolfgang Schimmeck mit 31,2 Ringen und Platz 3 mit dem gleichen Ergebnis erzielte Karl-Heinz Bollmeier.

Den ersten Platz bei den ehemaligen Altadjutanten erzielte Wolfgang Pinke mit 30,1 Ringen, gefolgt von Heiner Meier mit 29,4 und Harald Wittkötter mit 29,1 Ringen.

Bester ehemaliger Jungkönig wurde Friedel Pinke mit 31,3 Ringen, vor Michel Schäffer mit 30,4 Ringen und Hans-Wilhelm Henke und Pattrick Meier mit jeweils 30,1 Ringen.

Den 1. Platz bei den Jungadjutanten erzielte Sebastian Döpke mit 30,1 Ringen. Platz zwei ging für 29,6 Ringe an Karl-Heinz Möller und 3. wurde mit 29,0 Ringen Sascha Schmidt.

Nicht weniger scharf schossen die Damen. Beste ehemalige Altkönigin wurde Angelika Biljes mit 49 Ringen. Den 2. Platz belegte Jutta Lammert mit 48 Ringen und 3. wurde Hildegund Pinke mit 46 Ringen.

Bei den Adjutantinnen hatte Angela Hübner mit 49 Ringen die Nase vorn. Ihr folgte Marion Wittkötter mit 48 Ringen auf Platz zwei und Christine Arke mit 47 Ringen auf Rang drei.

Zum 2. Mal wurde ein Er und Sie Pokal ausgeschossen. Edith und Wolfgang Schimmeck dürfen den Wanderpokal mit einem Ergebnis von zusammen 79,2 Ringen für ein Jahr in ihre Vitrine stellen. 2. wurde Angelika und Siegfried Biljes mit 79,1 Ringen und 3. sind mit 77,1 Ringen Marion und Harald Wittkötter.

Einen besonderen Dank richtete der Vorsitzende Friedhelm Bohne an die Aufsicht und Auswertung, wo Alfred Kulinna, Friedhelm Eilmes, Wolfgang Pinke, Uwe Zimmermann und Friedel Pinke für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Rainer Schreiber erringt »Biljes-Pokal« der Kyffhäuserkameradschaft

Von Joelle Buchner
Oppenwehe (WB). Gespannt hat die Runde der Oppenweher Kyffhäuserkameradschaft auf den nächsten Schuss gewartet. Dann knallte es schließlich und der hölzerne Pokal fiel. Das »Biljes-Pokal«-Schießen war entschieden.

Per Videoübertragung konnten die Schützen und Zuschauer den entscheidenden Schuss von Rainer Schreiber direkt mitverfolgen und gratulierten ihm sogleich zu seinem erfolgreichen Treffer. Mit dem 279. Schuss hatte Schreiber den von Axel Jakobmeyer gefertigten Holzpokal zu Fall gebracht und stand als Nachfolger des Pokalverteidigers Karl-Heinz Leermann fest.

Für Rainer Schreiber war sein Erfolg ein ganz besonderer, denn die Kyffhäuser aus Oppenwehe hatten sich an diesem Tag bereits zum 30. Mal im »Moorhof« zum »Biljes-Pokal«-Schießen zusammengefunden. Die Trophäe, ein vierarmiger, mit roten Wachskerzen bestückter Kerzenständer, stiftete einst Christian Biljes, heute Seniorchef der Firma »Biljes Stahlbau« in Oppenwehe.

Der Wanderpokal wird von Jahr zu Jahr an den Sieger des Wettkampfs weitergereicht - die Anzahl der Namen am Pokal wächst also stetig.
Vor dem Siegtreffer Schreibers hatten die so genannten »Insignienschützen« den hölzernen Pokal um einige Stücke erleichtert. Bereits mit dem 26. Schuss trennte Georg Benkendorf den rechten Bügel ab. Der linke Bügel folgte mit dem 46. Schuss durch Hartmut Wellmann. Heini Huck eröffnete einige Runden später mit dem 135. Schuss, der den Deckel des Holzpokals zu Fall brachte, den spannenden Endspurt.

Wilfried Spreen, seit Anfang Juli neuer Vereinspräsident, freute sich über die rege Beteiligung beim diesjährigen »Biljes-Pokal«-Schießen und die gute Stimmung unter den anwesenden Vereinsmitgliedern.

Bericht der Stemweder Zeitung vom 8.8.08

Oppenweher in Tansania

(von Andrea Schäffer)...Für 2 Wochen flog eine kleine Delegation des heimischen Kirchenkreises in den Partnerkirchenkreis Bweranyange nach Tansania, um Partnerschaft zu leben und viele Begegnungen zu haben. Klaus und Andrea Schäffer aus Oppenwehe wollten viele Bekannte und Freunde treffen sowie beim 20. Jubiläum des Jugend- und Ausbildungszentrums in Nkwenda dabei sein. Horst und Annette Elias waren dabei, um sich einen Eindruck der neuen Secondary School für Mädchen in Bweranyange zu machen. Horst Elias ist Lehrer der Birger-Forell-Realschule in Espelkamp, die möglicherweise eine Schulpartnerschaft mit der neuen Mädchenschule eingehen möchte.


Die Reise begann mit einer 1-tägigen Safari im Ngorogora-Krater am Kilimanjaro. Hier im Krater steht ein Denkmal zum Gedenken an Prof. Bernhard Grzimek sowie an seinen Sohn Michael Grzimek, der 1959 bei Dreharbeiten zu "Die Serengeti darf nicht sterben" mit dem Flugzeug abgestürzt ist. Neben eindrucksvollen Tierherden konnte ein kleiner Eindruck vom Leben der Massai gewonnen werden, die in der Region um Arusha in ihrem Kral leben.
Zu den Freunden nach Bweranyange folgten die Besucher dann den Weg ab Arusha über Mwanza über den Viktoriasee bis hin nach Bukoba. Dort erwartete sie bereits der Superintendent Jackson Kanyiginya und die Schulleiterin Miss Sophia Lazaro, um sie herzlich in Empfang zu nehmen. Nach ca. 3 Stunden Autofahrt über staubige Straßen und kam die Gruppe am Office in Bweranyange an und wurde herzlich von der Jugendgruppe des Kirchenkreises begrüßt.

Am Sonntag ging es zum Gottesdienst in die Gemeinde Kamagambo. Da die Kirche für die vielen Gottesdienstbesucher zu klein war, fand er unter freiem Himmel statt. Hier wurde das Gastgeschenk -eine Leinendecke als Altardecke von Ida Allhorn und eine Altarkerze- überreicht. Am Nachmittag fand ein Gesangswettstreit von Frauenchören statt. Das Thema waren die Rechte der Frauen in der tansanischen Gesellschaft.
Seit vielen Jahren wird vom hiesigen Kirchekreis das Baumpflanzprojekt unterstützt. Inzwischen gibt es in jeder der 27 Congregations (Kirchengemeinden) einen gemeindeeigenen Wald, der zu eigenen Einnahmen beitragen kann. Vor Jahren wurde noch Eukalyptus angepflanzt, heute weiß man, dass der Wasserverbrauch des Eukalyptus zu hoch ist, es wird nun überwiegend Pinie angepflanzt.

Die Mitarbeiterinnen des Aids-Control-Projekt haben die Gruppe im Office besucht und einen Überblick über ihre Arbeit gegeben. Sehr erfreulich ist, dass die Arbeit gute Erfolge zeigt, Im Jahr 2002 waren noch 22 % Neuinfizierte bekannt geworden; heute nur noch ca. 8 %. In Karagwe waren es im letzten Jahr nur 5 % und im Bweranyange-District sind zurzeit nur 2,8 % Neuinfizierte bekannt. Die Mitarbeiterinnen berichten, dass sie sich nicht um alle Notfälle, die an sie herangetragen werden, kümmern können, da nicht genügend Geld vorhanden ist. Zurzeit betreuen sie im gesamten Kirchenkreis 50 Familien von Erkrankten mit Hygiene und Ernährungsberatung und versuchen Aidswaisen in anderen Familien unter zu bringen. Auch der Bericht über die Behandlung von schwangeren aidsinfizierten Frauen hat uns sehr beeindruckt. Hier hat der Staat das von der Kirche begonnene Projekt übernommen.
Teilgenommen wurde an der Mitgliederversammlung der vom Bweranyange-District gegründeten Klein-Kredit-Union teil (Saccos). Hier haben die Menschen des dortigen Kirchenkreises die Möglichkeit, Kleinkredite für z.B. Hausbau, Schulgeld für ihre Kinder oder auch um sich ein kleines Geschäft aufzubauen zu bekommen. Die Credit-Union ist noch im Aufbau, es wurde die Werbung von Mitgliedern verhandelt, (auch Nichtchristen können Mitglied werden), die Höhe der Zinsen, der Standort des Office sowie die Erreichbarkeit möglichst aller Menschen in den vielen Gemeinden.

Beim Besuch des kirchlichen Krankenhauses in Nyakahanga wurde auf die desolate finanzielle Lage aufmerksam gemacht. Ärzte und Krankenschwestern verlassen die Gegend und gehen in die Großstädte. Da das Krankenhaus das einzige in der großen Karagwe-Diocese ist, gibt es große Kritik an der Regierung Tansanias, da sie nicht ihre Verantwortung wahrnimmt, für die gesundheitliche Grundversorgung der Menschen zu sorgen. Die wenigen zurückgebliebenen Ärzte und Krankenschwestern müssen große Idealisten sein, dass sie "ihre" Bevölkerung in der Region nicht im Stich lassen. In Zeiten des Malariaausbruchs während der Regenzeit sind ca. 280 Kinder auf der Pädiatriestation, obwohl nur 60 Plätze zur Verfügung stehen. Von den operierten Patienten haben nur 3 Prozent die Chance, keine Infektion zu bekommen.
Beim Besuch des Bischofs erfahren die deutschen Besucher, dass es inzwischen in der Karagwe-Diocese drei ordinierte Frauen gibt, 3 weitere sind in Ausbildung. Auch in der Evangelistenausbildung in Nkwenda gibt es bereits einige Frauen.

Beim Besuch in der Gemeinde Mazinga wurde die delegation herzlich empfangen. Die Ältesten der Gemeinde bedankten sich für die finanzielle Unterstützung durch den Partnerschaftskreis Tansania der letzten Jahre (Renovierung Pfarrhaus, Bau eines Wassertanks) und baten die Abordnung, diesen Dank auch in die hiesigen Gemeinden zu tragen.
Der Bau der neuen Internats-Mädchenschule in Bweranyange ist schon sehr weit fortgeschritten. Die Tansaner sind sehr stolz darauf, dass alles mit einer sehr kleinen "Pflanze" begonnen hat, der Idee, die Ausbildung von Mädchen zu verbessern, und nun diese "Pflanze" bereits gut wächst und gedeiht. Der Dank gilt auch dem Kirchenkreis Lübbecke, der im April diesen Jahres eine Spende von 27.000,00 € geschickt hat, und hier ein weiteres Internatsgebäude für 48 Mädchen gebaut wird. Die Schule hat bereits einen sehr guten Ruf. Getroffen wurden ebenfalls die Schülerinnen, für die ein Stipendium für die Schulausbildung geben wurde.

Am 01.08. zogen wir dann von Bweranyange nach Nkwenda um zum Jugend- und Ausbildungszentrum. Hier wurden vor 20 Jahren die ersten Mauern errichtet für eine Klasse für Schneiderinnen. Seither ist durch regelmäßige Spenden z.B. aus der Pizzeria für Tansania sowie durch eigene erzielte Einnahmen ein Riesenprojekt entstanden, dass eine Gänsehaut verursacht, denn auch hier war der Anfang ganz klein und viele kleine Leute haben sich an vielen verschiedenen Orten für das Projekt eingesetzt. Das Zentrum wird von Obadiah Mukuta geleitet, der in Deutschland im Rauhen Haus in Hamburg studiert hat, und ein wichtiger und verlässlicher Partner auch für die Kontakte nach Deutschland ist. Heute werden in Nkwenda, das als Internat geführt wird, 68 junge Menschen ausgebildet als Schneiderinnen, Tischler, Maurer und Landwirte. Einige Schüler und Schülerinnen in Nkwenda aus dem Bweranyange- District werden ebenfalls vom Partnerschaftskreis Tansania unterstützt. Die Auswahl der Schülerinnen und Schüler trifft der Superintendent Jackson Kanyiginya. Die Ausbildung umfasst neben den fachbezogenen Themen auch Unterricht in Englisch sowie einmal wöchentlich in Landwirtschaft. Für die Farmer vor Ort werden Seminare angeboten, um höhere Erträge im Anbau zu erzielen durch den Einsatz von organischem Dünger. Der Kaffeepreis ist etwas angestiegen, die Erzeuger bekommen in der Region Karagwe 750 TSH (0,42€) je Kilo. Im Süden Tansanias bekommen die Erzeuger zurzeit 2500 TSH (1,39€) je Kilo, bedingt durch eine bessere Kaffeequalität. Aus diesem Grund finden ebenfalls Programme für Landwirte statt, um die Qualität des Kaffees zu verbessern. Im Projekt ist bereits "Yatropha" angepflanzt worden. Aus den Früchten dieser Pflanze kann Öl gewonnen werden als Petrol und Diesel-Ersatz, auch kann Seife und Pflegeöl daraus hergestellt werden.

Das 20-jährige Jubiläum in Nkwenda begann mit einem Gottesdienst, den der Bischof Dr. Benson Bagonza geleitet hat und zu dem viele Gäste gekommen waren. Auch Carsten und Irene Brinkmeyer waren gekommen, Carsten war früher in Arrenkamp zu Hause, heute arbeitet er für die Dänische Mission in Kenia. Carsten Brinkmeyer war zusammen mit Andrea Schäffer vor 20 Jahren beim Bau des ersten Gebäudes dabei als Mitglieder einer Jugendgruppe aus dem Kirchenkreis Lübbecke.
Die Verpflegung während unseres Besuches war ausgezeichnet, es wurde speziell für unsere empfindlichen Mägen schonend gekocht. Besonders genossen haben die europäischen Besucher die frischen Ananas, die im Geschmack von nichts zu übertreffen waren.
Mit vielen Eindrücken, aber auch Fragen und Verständnis für den Partner in Tansania, kehrten die heimischen Besucher zurück - hear and forget - see and remember - do and understand.

Auf dem Foto von links vor dem Haus Kanyiginya: Klaus u. Andrea Schäffer, Superintendent im Kirchenkreis Bweranyange Jackson Kanyiginya mit seiner Frau Viktoria, in der Mitte sein Sohn Masigwa, Horst u. Annette Elias aus Nettelstedt, Andreas Hoffmann (Jugendreferent in Stemwede), Martha (Mitglied der tansanischen Jugendgruppe)

"Lustige Heideböcke" unternehmen Floßfahrt

(von Jürgen Peglow) Am 13. Juli unternahmen die lustigen Heideböcke bei strahlendem Sonnenschein einen lustigen Tagesausflug in 3 Flößen auf der Hase.(Löningen). Pünktlich um 8 Uhr startete der Bus bei Rehburg. Im Rückspiegel wurde noch ein Nachzügler geortet, der dann laufend den Bus erreichte.

Gegen 10.30 Uhr wurde in freier Natur deftig von dem Frühstück Gebrauch gemacht,das Birgit + Ulli Rehburg vorgefertigt hatten .Es gab reichlich Kaffee und anderweitige Getränke, von denen reger Gebrauch gemacht wurde. Gegen 10.30 Uhr erreichten wir unser Ziel, und bestiegen auch sofort die Wasserfahrzeuge.

Unsere Damen, die teilgenommen haben ,saßen im Floß 3, die Jungböcke im Floß 2, und die älteren Böcke saßen mit den Altböcken natürlich im Floß Nr.1. Auf der Fahrt,die rund 4.5 Std.dauerte,mußte 3 x Landgang wegen Blasenleiden angesetzt werden.

Am Zielhafen Werwe angekommen, mußte unser Nationalgetränk nachgeordert werden, Erlebnisse die während der Fahrt entstanden sind wurden noch einmal durchgenommen,und man krümmte sich miittlerweile vor Lachen über die erlebten Dinge des Tages, und über Dietmar`s bestandenen Floßführerberechtigungsschein, den er mit Bravour bei" Felix von Kuemmerling" bestanden hatte.

Es wurde noch eine Pause in Diepholz eingelegt, und dann freuten sich alle auf das abschließende Grillen in Oppenwehe. Bei Rehburg verließen schon die ersten Böcke die Truppe,da ihnen schlecht war. Das hervorragende Grillen wurde durch unseren Bock Heinfried Huck und Gehilfe Gernold durchgeführt und wurde super angenommen.
Das Ergebnis der Fahrt lautete einstimmig, es war ein super Tag, und endete spät Abends mit einem 3 fachen Heide-Bock.

Herzlichen Dank an alle die teilgenommen haben, Dank auch an Firma Sandmöller und dessen Fahrer Herbert.

 

(Bilder Peglow/Waering)